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Köln - Bekanntes und Unbekanntes
über die Millionenstadt am Rhein
Das an beiden Seiten des Rheins gelegene Köln ist die älteste
der deutschen Großstädte, die größte Stadt in
Nordrhein-Westfalen und die viertgrößte Deutschlands. Köln
gilt als das wirtschaftliche, kulturelle und historische Zentrum des
Rheinlandes.
Bekannt
ist die Stadt am Rhein in erster Linie natürlich für ihren
Dom, für ihre 2000jährige Geschichte mit dem kulturellen
Erbe, als Handelsplatz, Messe-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort,
Medienzentrum sowie durch die vielen international bedeutenden Veranstaltungen.
Aber auch durch das tatkräftige Mitwirken Kölner Politiker
gerät Köln immer wieder in die Schlagzeilen. Die Kölner
haben sich an die Kapriolen aus dem Stadtrat längst gewöhnt
und können auch gut nachvollziehen, dass dies auf Ausstehende
wie eine Mischung aus Karneval und Klüngel wirken muss.
In der Domstadt am Rhein leben je nach Zählweise 525.091 Frauen
und 498.010 Männer (insgesamt also 1.023.101 Einwohner) mit 473.216
Kraftfahrzeugen und 885.000 Fahrrädern in 528.823 Haushalten.
Dabei sind sie ständig auf Suche nach einer der 526.798 Wohnungen
in den 128.107 Wohngebäuden und nach einer von vielleicht 440.000
vorhandenen Arbeitsstellen, wobei im Jahresdurchschnitt 68.313 keine
finden. Für das internationale und multikulturelle Flair der
Stadt sorgen unter anderem die 175.640 hier lebenden ausländischen
Mitbürger, wovon 65.509 alleine aus der Türkei, 19.014 aus
Italien, 8.195 aus Serbien oder Montenegro, 6.338 Polen und 4.382
aus der Russische Förderation kommen. Köln ist nach wie
vor auch eine Stadt der Studenten, auch wenn nach der Einführung
der Studiengebühren ihre Zahl um gut 10.000 auf jetzt 71.675
Studierende zurückgegangen ist.

Das Stadtpanorama aus westlicher Sicht
Das
Stadtwappen und die Stadtfarben
Das
Wappen der Stadt Köln zeigt den doppelköpfigen Reichsadler,
der sowohl Schwert und Zepter hält und daran erinnert, dass Köln
seit 1475 als Freie Reichsstadt zum Heiligen Römischen Reich
Deutscher Nation gehört. Der Adler hat zwei Köpfe, weil
der römische Kaiser zugleich auch deutscher König war. Zusammen
mit Lübeck ist Köln Mitbegründerin der deutschen Hanse
und damit eine der ältesten Hansestädte in Deutschland.
Dies zeigt der innere Schild mit den Farben der Hanse rot und weiß.
Rut-wieß sind auch heute noch die Farben der Stadt
Köln.
Auf rotem Grund befinden sich seit dem 12. Jahrhundert drei Kronen
als das Hoheitszeichen der Stadt, die für die Heiligen
Drei Könige stehen, die seit 1164 ihre letzte Ruhestätte
im Dom haben. Im unteren Teil erinnern seit dem 16. Jahrhundert elf
tropfenförmige Hermelinschwänze an die heilige Ursula, die
der Legende nach auf der Rückfahrt einer Pilgerreise aus Rom
mitsamt ihren 11.000 Gefährtinnen von Hunnen ermordet wurden.
Die
Stadt im Wandel
Das
Römische Köln ist mit seiner 2000jährigen
Geschichte im heutigen Köln überall gegenwärtig. Die
Anordnung der Hauptstraßenachsen ist nach wie vor bestimmend
für die Kölner Innenstadt: In Nord-Süd-Richtung verläuft
die Cardo Maximus (heute die Hohe Straße), und vom Rhein nach
Westen der Decumanus Maximus (die Schildergasse). Im gesamten Stadtgebiet
sind Bestände römischer Bauwerke zu sehen, als Reste der
römischen Stadtmauer, in Untergeschossen und Kellern oder sogar
in Parkhäusern.
Der Grundstein für die Kölner Vormachtstellung am Rhein
wurde im Mittelalter gelegt. Auch aus dem mittelalterlichen Köln
sind viele Zeitzeugen erhalten oder wurden nach dem Zweiten
Weltkrieg wieder mehr oder weniger stilgerecht aufgebaut, wie das
Rathaus oder die Torburgen an den Kölner Ringen. 1794 ziehen
Französische Revolutionstruppen in Köln. Sie beschlagnahmen
zahlreiche Kulturgüter, sorgen aber auch für mehr Sauberkeit
und Sicherheit auf den Straßen. Alle Häuser erhalten Hausnummern.
1815 fällt das Rheinland an die Großmacht Preußen.
Köln wird zur preußischen Festungsstadt gegen die französische
Bedrohung ausgebaut. Der äußere Festungsring mit 12 Forts
wird der Verteidiungswall der Stadt. Köln wächst in kürzester
Zeit ringförmig von der mittelalterlichen Stadtmauer bis zum
Grüngürtel. Heute ist von dem einst geschlossenen Ensemble
aller Stilrichtungen vom Historismus über Jugendstil bis hin
zum Expressionismus nach den erheblichen Kriegsschäden sowie
dem anschließenden Abriss und Neubau so gut wie nichts mehr
erhalten.
Konrad
Adenauer ließ in den 1920er Jahren als Kölner Oberbürgermeister
bedeutende Bauwerke errichten, die noch heute das Stadtbild prägen.
Dazu zählen das Messegelände mit dem markanten Messeturm,
das Hansahochhaus als das höchste Haus in Europa im Jahr 1924,
die Mülheimer Brücke als größte Kabelbrücke
Europas oder die großzügigen Grüngürtel und der
Stadtwald. In der Zeit des Dritten Reiches sollte Köln zum größten
Teil abgerissen und neu gebaut werden. Das als erhaltenswert eingestufte
Altstadtgebiet wurde bis 1939 komplett saniert. Zur Umsetzung der
Neubaupläne kam es aber durch den Zweiten Weltkrieg nicht mehr.
1945 war Köln keine Stadt mehr, sondern nur noch eine Trümmerwüste.
Um neuen Wohnraum zu schaffen, wurden überall viele Häuser
schnell und gleichförmig errichtet, an Restaurierung und Wiederherstellung
dachte niemand.
In den 1950er und 60er Jahren entwickelte sich Köln zum El Dorado
der Stadtplaner, die anfingen, die Stadt autogerecht neu aufzubauen.
Heute ist es vor allem die Nord-Süd-Fahrt, die als Schneise die
Innenstadt regelrecht teilt und täglich an diesen Neuanfang erinnert.
Bis in die 1980er Jahre entstanden viele Betonklötze, an denen
sich heute die Geister scheiden. Es beginnt die Zeit der Glaspaläste,
die Jahrzehnte anhält und jetzt das Stadtbild prägt. Es
werden aber auch viele Kulturbauten eröffnet, die nicht nur die
Qualität des Stadtbildes deutlich aufwerten. Einige Straßen
werden sogar zurückgebaut, und so hat Köln erst seit Eröffnung
des Rheinufertunnels linksrheinisch wieder eine ansprechende Uferpromenade.
Neben vielen anderen Projekten ist auf der ehemaligen Anlage des Rheinauhafens
das größte städtebauliche Highlight entstanden.

Die Hohe Domkirche zu Köln
Das weit vor den Stadttoren sichbare
Wahrzeichen der Stadt ist Gotteshaus, Touristenattraktion und ein
ständiges Sorgenkind... 
Die
Romanischen Kirchen in Köln
Sie gehören
zum kulturellen und historischen Erbe Kölns. Nach den Zerstörungen
im Krieg dauerte es bis 1985, bis alle wieder vollständig restauriert
sind... 

Die neue Koelnmesse
Die Koelnmesse gibt sich ein
neues Gesicht: Die alten Hallen aus dem Jahr 1920 wurden aufgegeben
und das gesamte Gelände modernisiert...
Die
ältesten und die höchsten Gebäude in Köln
Das älteste erhaltene Bauwerk Kölns ist das Ubiermonument
aus dem 4./5. Jahrhundert, zu besichtigen im Rahmen von Stadtführungen
im unterirdischen Köln in der Nähe des Heumarktes. Das Overstolzenhaus
in der Rheingasse ist das älteste erhaltene Wohngebäude
der Stadt.
Die
höchsten Gebäude in Köln sind der Colonius mit 266,
der Dom mit 157, der KölnTurm mit 148, das Axa-Hochhaus mit 147,
die Deutsche Welle mit 138, das Uni-Center mit 131, die TÜV Zentrale
mit 112, der Ringturm mit 109, das Justizzentrum mit 105, der KölnTriangle
mit 103 sowie das Herkules Hochhaus und Deutschland Radio mit jeweils
102 Metern. Mit der Eröffnung des LVR-Turms KölnTriangle
in Deutz hat Köln endlich auch wieder eine Aussichtsplattform
mit Blick auf den Dom. In 103 Metern Höhe bietet sich eine fantastische
Aus- und Fernsicht (Mai - September: 9 - 22 Uhr · Oktober -
April: 9 - 18 Uhr).
Grünes
Köln
Köln
ist eine grüne Stadt. Fast die Hälfte des Fläche des
Stadtgebietes sind Grün- und Wasserflächen oder Wälder.
Im Norden und Süden der Stadt bieten vor allem die Rheinufer,
in der Stadt der innere und äußere Grüngürtel
mit Stadtwald und am Stadtrand der Worringer Bruch, der Königsforst
oder die Wahner Heide ausgedehnte Erholungsmöglichkeiten in der
Natur.
Hinzu kommen viele Parkanlagen wie der Volks- und der Stadtgarten,
der Zoo, die Flora oder der Forstbotanische Garten. Hier wohnen nicht
nur Eichhörnchen und Rotfüchse, sondern auch Halsbandsittiche
und Große Alexandersittiche, die in den Parks und auf den Friedhöfen
der Stadt bereits mehrere Kolonien gegründet haben. Die Kölner
Friedhöfe sind generell mehr als nur Orte der Ruhe und Besinnung,
sie sind grüne Oasen mitten im hektischen Treiben der Stadt und
zeigen lebendige Stadtgeschichte.
Die
Wahner Heide
Aus dem ehemaligen militärischen
Sperrgebiet mit seinen vielfältigen Heide-, Moor- und Waldgebieten
wurde ein sehenswertes Naturschutzgebiet... 
Der
Zoo in Köln
Ene Besuch em Zoo, oh oh
oh ooh. Dat is esu schön, dat es wunderschön...
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| Mehr
zu und über Köln |
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50475 Köln
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Godorf 02236, Hahnwald 02236, Immendorf
02236, Lövenich 02234, Marsdorf 02234, Meschenich
02232, Porz 02203, Rodenkirchen Gewerbegebiet 02236, Rondorf
02233, Sürth 02236, Weiden 02234, Weiß 02236,
Widdersdorf 02234
Fläche: 405,15 km²
· linksrheinisch: 230,26 km²
· rechtsrheinisch: 174,89 km²
Grünflächen / Wasser / Wald: 200,89 km²
Stadtgrenze: 130 km
Ausdehnung: West-Ost: 27,6 km & Nord-Süd: 28,1
km
Länge der Rheinufer
Linksrheinisch: 40,0 km & rechtsrheinisch: 27,3 km
Höchster Punkt über NN: Königsforst 118,0
m
Tiefster Punkt über NN: Worringer Hafen 37,5 m
Fußboden im Kölner Dom: 55,2 m
Natürlich ist es nicht möglich, alle Aspekte
einer Großstadt auf einer Seite zu integrieren.
Neben der Auswahl auf dieser Seite haben finden Sie weitere
Informationen auch in verschiedenen Artikeln in den anderen
Sparten. |
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| Et kölsche
Jrundjesetz |
Es ist vermutlich so
alt wie Köln selbst und hat, wie könnte es anders
sein, 11 Paragraphen. Über Sinn und Unsinn lässt
sich streiten, aber spätestens im Brauhaus hilft
es, das Kölsch mit Ruhe und Gelassenheit zu genießen.

§ 01 · Et
es wie et es!
§ 02 · Et
kütt wie et kütt!
§ 03 · Et
hätt noch immer jot jejange!
§ 04 · Wat
fott es, es fott!
§ 05 · Nix
bliev wie et wor!
§ 06 · Kenne
mer nit, bruche mer nit, fott domet!
§ 07 · Wat
wellste mache?
§ 08 · Mach
et joot, ävver nit ze off!
§ 09 · Wat
sull dä Quatsch?
§ 10 · Drinkste eene met?
§ 11 · Do laachste dich kapott!

Da die 11 Paragraphen nicht alles abdecken, geistern diverse
Ergänzungen durch die Stadt: Küss de hück
nit, küss de morje! · Dä Herrjott es
janit esu! · Jede Jeck is anders! ·
Mer muss ersmal janix! · Do mache se en Kölle
kei Finster för op! · Bliev wie do bes! |
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| Umweltzone Köln |
Einige
Kölner Stadtteile gelten als sogenannte Umweltzone,
in die nur Fahrzeuge mit Schadstoffplakette fahren dürfen.
Kenntlich gemacht ist der Bereich durch Verkehrsschilder,
ab denen nur noch Fahrzeuge mit Schadstoffplakette sowie
Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung fahren dürfen.
Die Umweltzone umfasst die Kölner Innenstadt sowie
auf der rechten Rheinseite die Stadtteile Deutz und Mülheim.
Umfahren werden kann sie westlich über die Innere
Kanal- und Universitätsstraße und aus südlicher
Richtung über die Rheinuferstraße bis zur Severinsbrücke.
Außerdem sind Zoo- und Severinsbrücke sowie
die Zufahrten zur Messe über Zoobrücke und A4
vom Autobahnkreuz Köln-Ost und zur Kölnarena
über östlichen Zubringer und Gummersbacher Straße
frei.
Für alle Fahrzeuge ohne Schadstoffplakette gilt innerhalb
der Zone ein generelles Fahrverbot. Ein Verstoß
gegen das Fahrverbot in einer Unweltzone wird mit einem
Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt
in Flensburg geahndet.
Let
op! De gebied van de binnenstad van Keulen is een Umweltzone.
Het is niet toegestaan om met een voertuig het bewuste
gebied in te rijden, tenzij de uitstoot van fijnstof voor
het voertuig aan bepaalde normen voldoet. Voertuigen die
het gebied willen inrijden moeten voorzien zijn van een
milieusticker die overeenkomt met de classificatie aangegeven
voor de Umweltzone (Umweltplakette). Het inrijden
zonder milieusticker kost 80 Euro! Informaties voor bezitters
van in Nederland geregistreerde voertuigen:
http://www.tuev-nord.nl/ |
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