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Die Lage der Kölner Bucht in der
Übersicht
Die Kölner Bucht liegt am westlichen Rand der Bundesrepublik
Deutschland und im Südwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen
in der Landschaft des Niederrheinischen Tieflandes.

Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland wird am 23. Mai 1949 im Gebiet der
drei westlichen Besatzungszonen als parlamentarische Demokratie gegründet.
Zum Staatsgebiet gehören neun Bundesländer sowie West-Berlin,
die Hauptstadt ist Bonn. Das Saarland wird abgetrennt und fällt
an Frankreich, erst am 1. Januar 1957 wird es als zehntes Bundesland
in die Bundesrepublik eingegliedert.
Die heutigen Grenzen bestehen seit der sogenannten Wiedervereinigung
mit dem Wegfall der DDR seit dem 3. Oktober 1990. Die Größe
Deutschland ist damit auf 357.112 km² angewachsen, die Bevölkerungszahl
liegt bei etwa 82 Millionen. 1991 beschließt der Bundestag die
Verlegung der Hauptstadt von Bonn nach Berlin.

Nordrhein-Westfalen
Das mit etwa 18 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste und
34.080 km² viertgrößte Bundesland liegt im Westen
Deutschlands. Gegründet wird NRW 1947 durch die britische Besatzungmacht
mit dem Zusammenschluss der Nordteil der Rheinprovinz, der Provinz
Westfalen und dem Land Lippe. Zur Landeshauptstadt wird Düsseldorf
erklärt.
Nordrhein-Westfalen ist keine historisch gewachsene Einheit. Bis heute
sind in den Regionen Lippe, Rheinland und Westfalen die historischen,
kulturellen und sprachlichen Identitäten erhalten geblieben,
die in den jeweils anderen Landesteilen nicht immer nachvollziehbar
sind. Während sich Westfalen eher am nördlichen Kulturraum
Niedersachsens orientiert, ist das Rheinland nach Süden zu den
ehemaligen Rheinprovinzen ausgerichtet.

Die Kölner Bucht
Der Niederrhein, wie der Rhein auf seinem letzten Teilstück auf
deutschem Boden bis zur Niederländischen Grenze genannt wird,
ist der Namensgeber für die gesamte Landschaft im Westen Nordrhein-Westfalens.
Der südliche Abschluss dieses Tieflands im Dreieck zwischen den
Städten Aachen, Neuss und Bonn ist nach der Stadt Köln benannt,
was vor allem historisch bedingt ist.
Während im Norden und Nordwesten die Übergänge der
Kölner Bucht fließend sind, gibt es nach Osten mit dem
Bergischen Land, nach Südwesten mit Eifel und Vennvorland sowie
nach Südosten mit dem ansteigenden Rheinischen Schiefergebirge,
weit sichbar durch die Silouette des Siebengebirges, erkennbare Grenzen.
Das Niederrheinische Tiefland gehört zur Rheinischen Tiefebene
und erstreckt sich links und rechts des Rheins bis zur niederländischen
Grenze. Obwohl streng genommen die gesamte Region bis zu den Niederlanden
zum Niederrhein gehört, wird nur der nördliche Teil rund
um Duisburg, Heinsberg, Kleve, Krefeld, Mönchengladbach, Oberhausen,
Viersen oder Wesel auch als solcher bezeichnet.
Den Übergang in den südlichen Teil - die Kölner Bucht,
die auch Köln-Bonner Bucht oder Niederrheinische Bucht genannt
wird - bildet eine Linie entlang der Städte Heinsberg, Erkelenz,
Grevenbroich, Neuss, Langenfeld und den nördlichen Stadtteilen
Leverkusens. Obwohl der Rhein nicht im Zentrum, sondern am östlichen
Rand der Bucht verläuft, ist er doch prägend für die
gesamte Region. Selbst das 70 Kilometer entfernte Aachen zählt
sich zum Rheinland.
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