Sehenswürdigkeiten und Sehenswertes
Bei 35 Städten mit zum Teil wunderschönen
Altstädten und zahlreichen historischen Gebäuden, zwei Weltkulturerben,
mehr als 300 Burgen und Schlössern sowie den fantastischen Landschaften
kann hier nur eine kleine Auswahl aus den vielen Sehenswürdigkeiten
der Region aufgezeigt werden.
Bedburg:
Alt-Kaster
Die ehemalige kleine Stadt, die heute ein Stadtteil von Bedburg ist,
bietet gleich zwei Besonderheiten: Erstens ist sie weitgehend aus
der Zeit nach dem Stadtbrand aus dem 1624 erhalten und zweitens wurde
sie, obwohl sie mitten im Braunkohlegebiet liegt, wegen ihrer mittelalterlichen
Bausubstanz kein Opfer der Bagger.
Bergheim:
Die historischen Häuser der Innenstadt
Die Fußgängerzone in der Innenstadt ist nicht nur ein Teilstück
der mittelalterlichen Fernhandelsstraße, sondern noch heute
gesäumt von den historischen Gebäuden der vergangenen Jahrhunderte.
Bonn:
Der alte Friedhof
Der am Rand der Innenstadt gelegene Alte Friedhof ist mit einer besonders
gelungenen Harmonie von Natur und kunstvollen Grabmälern gestaltet.
Viele Bonner Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhe gefunden,
so zum Beispiel Robert und Clara Schumann, August Wilhelm von Schlegel,
Ernst Moritz Arndt, Adele Schopenhauer oder die Gebrüder Boisserée
und die Mutter Beethovens.
Bonn:
Die Münsterbasilika
Das Bonner Münster aus dem Jahr 1050 ist das Wahrzeichen der
Stadt. Erbaut wurde die Kirche in einem Übergangsstil von der
Romanik zur Gotik. Besonders sehenswert ist auch der Mitte des 12.
Jahrhunderts erbaute Kreuzgang, der der einzig gut erhaltene romanische
Kreuzgang nördlich der Alpen ist.
Bonn:
Der Weg der Demokratie
Der Weg der Demokratie ist eine Route, die am Haus der
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beginnt und an zwölf
zeithistorischen Orten des ehemaligen Regierungsviertels vorbeiführt.
Sechs weitere Stationen liegen etwas außerhalb des Weges.
Bornheim:
Der Natur- und Kultur-Pfad
Obwohl auch die Stadt kulturhistorische Schätze birgt, ist vor
allem ein Ausflug in das landschaftlich schöne Vorgebirge rund
um die Stadt besonders zu empfehlen. Als Orientierung für Start-
und Endpunkte empfehlen sich die Haltestellen der Linie 18, die zwischen
Köln und Bonn verkehrt.
Der
Braunkohletagebau in der Kölner Bucht
Im rheinischen Revier mit den Tagebauen Garzweiler, Hambach und Inden
werden jedes Jahr gut 100 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert.
Ein faszinierender Blick in die Tagebaulandschaften und auf die größten
Bagger und Absetzer der Welt und ist von den Aussichtspunkten möglich.
Tagebau Garzweiler, Aussichtspunkt Jackerath: A61 Ausfahrt
Jackerath, L242
Tagebau Garzweiler, Aussichtspunkt Jüchen: Grubenrandstraße
Tagebau Hambach: Bei Elsdorf, Holzgasse
Tagebau Inden: Merödgener Straße
Informationszentrum: Bergheim Pfaffendorf, Schloss Pfaffendorf,
Burggasse
Aus den Geschichten,
Reportagen & Hindergründe: Im Revier der Bagger weiter 
Brühl:
Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust
Schon die Innenstadt ist einen Besuch der Stadt wert, doch berühmt
ist Brühl vor allem für seine beiden Schlösser. Der
Kölner Erzbischof Clemens August I. von Bayern ließ 1725
das Schloss Augustusburg bauen, das kleinere Jagdschloss Falkenlust
wurde 1729 errichtet. Die beiden Schlösser gelten als bedeutendste
Bauwerke des Barocks und Rokokos in Deutschland und gehören seit
1984 zu den UNESCO-Welterbestätten.
Dormagen:
Die Zollfeste Zons
Der kleine Ort direkt am Rhein gehört mit seinem Erhaltungszustand
zu den einzigartigen Beispielen einer befestigten mittelalterlichen
Stadt im gesamten Rheinland.
Grevenbroich:
Der Energiepfad
Grevenbroich nennt sich auch Bundeshauptstadt der Energie.
Sichtbares Zeichen hierfür sind die beiden gewaltigen Kraftwerke,
in denen die Braunkohle aus den nahen Tagebauen in Energie umgewandelt
wird. Der Energiepfad zeigt aber viel mehr: Er gibt einen Einblick
in die Energiegewinnung, den Braunkohletagebau, die Rekultivierung
und führt vorbei an Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Ein Highlight
ist das rekultiviertes Bachtal mit dem Land Art-Projekt von Benoit
Tremsal.
Hennef:
Stadt Blankenberg
Ein Besuch dieses mittelalterlichen Städtchens ist wie eine Reise
in ein vergangenes Zeitalter. Obwohl ein Ortsteil von Hennef, darf
das Stadt im Ortsnamen laut Ratsbeschluss weiterhin getragen
werden.
Jülich:
Die Zitadelle
Ursprünglich war die Zitadelle mit ihrem zehn Meter tiefen und
bis zu 30 Meter breiten Wassergraben ein Teil der Festung in Jülich.
Heute gehört sie zu den erhaltenen Baudenkmalern der Stadt und
gilt als eine der am besten erhaltenen Festungen in Deutschland.
Köln: Der Dom
Die Adresse: Domkloster 4, 50667 Köln. Hier steht die Kollegiatskirche
Sankt Peter und Maria, Pfarrkirche der Kölner Innenstadt vom
Rang einer Kathedrale und das bereits weit vor den Stadttoren sichbare
Wahrzeichen der Stadt: Die Hohe Domkirche in Köln. Der Kölner
Dom ist Kathedrale, Gotteshaus, Touristenattraktion und ständiges
Sorgenkind.
Aus den Geschichten, Reportagen
& Hindergründen: Die Hohe Domkirche zu Köln weiter 
Köln: Melaten
Auf Melaten, dem ältesten zentralen Friedhof Kölns an der
Aachener Straße, treffen inmitten des hektischen Stadtlebens
und umgeben vom lauten Stadtverkehr Schönheit und Tristesse,
Vielfalt und Monotonie sowie Leben und Tod in einer Grünanlage
als Ort der Ruhe und Besinnung mit lebendiger Kunst- und Stadtgeschichte
aufeinander.
Köln: Die 12 Romanischen Kirchen
Die sogenannten 12 Großen Romanischen Kirchen Sankt Andreas,
Sankt Aposteln, Sankt Cäcilien, Sankt Georg, Sankt Gereon, Groß
Sankt Martin, Sankt Kunibert, Sankt Maria im Kapitol, Sankt Maria
Lyskirchen, Sankt Pantaleon, Sankt Severin und Sankt Ursula gehören
zum kulturellen und historischen Erbe Kölns. Nach den Zerstörungen
im Krieg dauert es bis 1985, bis alle in einem Nebeneinander von historisch
überlieferten Plänen, neuen Einrichtungen und moderner Kunst
vollständig wieder vollständig restauriert sind.
Aus den Geschichten,
Reportagen & Hindergründe: Die 12 Romanischen Kirchen in
Köln weiter
Königswinter: Der Drachenfels
Der 321 Meter hohe Drachenfels ist der berühmteste Berg im Siebengebirge,
hier hat Siegfried der Nibelungensage nach den Drachen Fafnir getötet
und wurde nach einem Bad in dessen Blut unverwundbar. Wem der Weg
hoch zur Burg und zur Aussichtplattform wegen der steilen Rampen zu
anstrengend ist, kann sich von der Drachenfelsbahn auf den Berg bringen
lassen.
Der Kottenforst
Der Kottenforst ist gut 4.000 Hektar großes Waldgebiet, das
südwestlich von Bonn auf einer Hochebene etwa 180 Meter über
Normalnull liegt. Seit 1959 wird das Waldgebiet um die rekultivierten
Flächen der ausgeschöpften Tagebaue nach und nach erweitert.
So wird aus dem Wald erst der erweiterte Naturpark Kottenforst, 1967
der noch größere Naturpark Kottenforst-Ville. Heute ist
der Kottenforst Teil und südlicher Abschluss des 1.045 km²
großen Naturparks Rheinland.
Neuss: Das Quirinus-Münster
Das im Jahr 1230 fertiggestellte Quirinus-Münster mit seinem
100 Meter hohen Turm gilt als eine der bedeutendsten spätromanischen
Kirchen in Deutschland und ist das Wahrzeichen der Stadt Neuss.
Siegburg: Abtei Michaelsberg
Die Abtei auf dem Michaelsberg ist das weit sichtbare Wahrzeichen
der Stadt Siegburg. Zwar können nicht alle Teile des Klosters
besichtigt werden, der Aufstieg auf den Kirchturm bietet dafür
aber eine solch tolle Aussicht weit in die Kölner Bucht und die
gesamte Umgebung, der alleine einen Besuch lohnt.
Die Wahner Heide
Die Wahner Heide liegt im Südosten Kölns genau im Übergangsbereich
zwischen der Kölner Bucht und dem Rheinischem Schiefergebirge.
Durch die ständig wechselnden Gelände, die verschiedenen
Bodentypen und die Flussablagerungen der Mittelterrasse des Rheins
entstand dieses vielfältige Heide-, Moor- und Waldgebiet.
Aus den Geschichten, Reportagen
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Ausblick vom Drachenfels

Kölner Dom

Schloss Ausgustusburg

Tagebau Hambach

Wahner Heide, im Hintergrund Abtei Michaelsberg |
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